Die katholische Lehre betont, dass die Laien – alle Getauften, die nicht zu den heiligen Weihen berufen sind – eine besondere Sendung in der Welt und in der Kirche haben. Dieser Artikel wiederholt nicht den gesamten Artikel über Frauen und biblischen Dienst oder den Artikel über die Weihe in der Schrift, sondern konzentriert sich auf einen theologischen Rahmen der Gemeinschaft: Mitverantwortung mit den Hirten, ohne die Rollen zu vermischen. Lesen Sie mehr in Kirchenleitung, Pfarrgemeinderat und Konsultation der Laien.
Gemeinsames Priestertum und Sendung in der Welt
Der Katechismus erklärt das gemeinsame Priestertum: Die Getauften opfern ihr Leben, ihre Gebete und ihr Zeugnis in Familie, Arbeit und Gesellschaft. Dies ist keine "schwächere Kopie" des Amtspriestertums, sondern seinem Wesen nach anders, doch beide nehmen am einen Priestertum Christi teil. Hirtliche Mitverantwortung bedeutet geordnete Zusammenarbeit: Die Laien ersetzen den Bischof nicht in der offiziellen Lehre oder der Feier der heiligen Weihen, sondern begleiten praktisch in der Nächstenliebe, der Glaubenserziehung innerhalb der Familie und in rechtmäßig übertragenen Ämtern.
Unterscheidung zwischen Diensten und hierarchischer Autorität
Viele Debatten werden verwirrt, weil sie "Führung" in eine Kategorie zusammenfassen. Die Lehre unterscheidet gewählte oder ernannte Dienste (Pfarrgemeinderat, außerordentliche Kommunionhelfer, Katecheten) von heiligen Weihen (Bischöfe, Priester, Diakone). Der Artikel Priester-Bischof-Beziehung und der Artikel über Diakone helfen, die hierarchische Struktur zu erkennen. Die Laien üben Führung in Bereichen aus, die ihren Gaben und dem Kirchenrecht entsprechen – zum Beispiel Leitung karitativer Einrichtungen, Lehre mit einem Auftrag oder pastorale Beratung.
Mitverantwortung mit den Ortshirten
Der Bischof ist der oberste Hirte der Diözese; Priester und Diakone arbeiten mit. Die Laien begleiten durch Gebet, Beiträge, Gemeinschaft und manchmal durch Teilnahme an beratenden Gremien – siehe Pastoralrat. Der Geist ist nicht "fraktionelles Gegengewicht", sondern eine Herde unter einem Hirten in Gemeinschaft mit dem Papst. Wenn Meinungsverschiedenheiten auftreten, ist der erste Weg der Dialog in Nächstenliebe und Recht, nicht die Spaltung anzustacheln.
Im Kontext des ‚Hörens‘ und der Konsultation
Die breiteren Konsultationsprozesse der letzten Jahrzehnte betonen das Hören auf das gesamte Volk Gottes, bedeuten aber nicht die Abschaffung der Ordnung der heiligen Weihen. Lesen Sie den Artikel über Konsultation und Begleitung, um zwei Extreme zu vermeiden: passives Schweigen oder jede Meinung als lehramtlich zu betrachten. Nur das offizielle Lehramt – unter den rechtlich festgelegten Bedingungen – lehrt authentisch den Glauben für die ganze Kirche.
Schlussfolgerung
Die Laien leben Mitverantwortung, wenn sie ihre Taufgnade verstehen, geordnet am Leben der Diözese teilnehmen und die Hierarchie des Dienstes respektieren. Lernen Sie weiter aus dem KKK, den Hirtenbriefen (siehe Artikel über Hirtenbriefe) und den diözesanen Richtlinien – ersetzen Sie den Dialog mit Ihrem Pfarrer nicht allein durch soziale Medien.
Zusammenfassung
- Die Laien haben ihre eigene heilige und öffentliche Sendung, die nicht mit den heiligen Weihen übereinstimmt.
- Mitverantwortung ist geordnete Gemeinschaft mit den Hirten.
- Konsultation ersetzt nicht das offizielle Lehramt.
- Siehe verwandte Artikel im selben Bereich.


