Die Heilige Messe ist das “Pascha-Mysterium”, das das Opfer Christi und das Festmahl des Himmelreichs gegenwärtig macht. Der Sonntag — der Tag der Auferstehung — ist nicht einfach ein “Wochenend-Ruhetag” im weltlichen Sinne, sondern der Tag des Herrn, an dem das gesamte Volk Gottes zusammenkommt, um das Wort Gottes zu hören und am Opfer teilzunehmen. Das Kirchenrecht erinnert die Christen an die Verpflichtung, an den Heiligen Messen an Sonntagen und an den verpflichtenden Feiertagen teilzunehmen (es sei denn, es gibt schwerwiegende Gründe wie Krankheit, Pflege von schwerkranken Kleinkindern usw. — hier ist eine spezifische Anleitung des Priesters erforderlich). Siehe das Kirchenrecht und die Anweisungen des Bistums.
“Teilnehmen” und nicht nur “anwesend sein”
Bereiten Sie sich durch das Lesen der Lesungen im Voraus, regelmäßiges Beichten, angemessene Kleidung und eine Haltung vor, die zeigt, dass dies die wichtigste Handlung der Woche ist. Singen, antworten, stilles Schweigen nach der Eucharistie sind alles aktive Teilnahmen. Nach der Messe bringen Sie das “Amen” mit, um den Armen zu dienen und kehren in Frieden nach Hause zurück — die Liturgie setzt sich im Leben fort.
“Denn jedes Mal, wenn ihr dieses Brot esst und diesen Kelch trinkt, verkündet ihr den Tod des Herrn.”
— 1 Korinther 11:26 (vgl.)
Liturgische Zeiten und das Familienleben
Der Advent, die Fastenzeit und andere Zeiten lehren den Leib Christi, im Einklang mit der Offenbarung zu leben. Familien können Kerzen anzünden, gemeinsam beten, kurze Predigten diskutieren — das Zuhause in eine “Unterstützung” der Kirche verwandeln, ohne sie zu ersetzen. Wenn Sie aus triftigen Gründen nicht zur Messe gehen können, bitten Sie den Priester um Anleitung und bewahren Sie den Wunsch nach Gemeinschaft durch das Wort Gottes und das Gebet der Kirche.
Sonntag mit Menschen mit Behinderungen, älteren Menschen und großen Familien
Viele Pfarreien haben Bereiche für Rollstuhlfahrer, Mutter-Kind-Räume oder Frühmessen — fragen Sie das Liturgieteam, um eine nachhaltige Teilnahme zu gewährleisten. Wenn es laut ist wegen kleiner Kinder, denken Sie daran, dass das Lachen von Kindern auch die Stimme der Kirche ist; schließen Sie sich nicht aus aus Scham. Der Pfarrer freut sich oft, wenn Familien trotz Unvollkommenheit versuchen, zu kommen.
Nach der Heiligen Messe: fünf Minuten Dankbarkeit im Auto oder im Bus
Verwandeln Sie die Rückfahrt in einen Moment der Verbundenheit: Fragen Sie sich gegenseitig “Was sagt das heutige Evangelium zu mir?” — eine Frage reicht aus, damit die Liturgie nicht an der Kirchentür endet. Diese Methode ergänzt den bereits erwähnten Teil “das Amen ins Leben tragen”, ohne sich zu wiederholen.


